Wie Du "Schubladendenken" für Deinen Erfolg nutzen kannst

"Schubladendenken" - Segen oder Fluch?!

Was geht Dir durch den Kopf, wenn Du Schubladendenken hörst?

Furchtbar? Einfach abgestempelt? Beurteilt oder gar VERurteilt? Schnell bewertet? Nur nach den Äußeren geschaut?

 

Kommen Dir auch positive Gedanken dazu? Nein? Damit bist Du nicht alleine! „Schubladendenken“ wird von den allermeisten als etwas Negatives aufgefasst. Es steht schlicht und einfach dafür, dass man einen Menschen sieht, sich ein Urteil bildet und ihn nicht erst einmal kennen lernen will.

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Dieses vorschnelle Urteil kennt fast jeder oder?

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich neu in der Ausbildungsklasse war. Ich war der festen Überzeugung, dass die hübsche Dunkelhaarige, mit der ich noch nie ein Wort gewechselt hatte, ziemlich eingebildet war. Und das ich mich lieber von ihr fernhalten wollte. Das sie gerne lästerte. Und das sie bestimmt schwierig war. Und das sie… Kurz und gut: wenige Zeit später lernten wir uns kennen – und waren den Rest der Ausbildung unzertrennlich!

 

Diese Geschichte ist gut ausgegangen, da ich meine Freundin wieder aus der „Schublade“ holte.

Die Angst ist aber wohl, hineingesteckt und NICHT mehr herausgeholt zu werden. Wenn Du falsch eingeschätzt wirst und nicht die Chance bekommst, das Gegenteil zu beweisen.

 

Ja, es ist nicht ungefährlich.

 

Aber das sind viele Dinge nicht, die- wenn man sie beherrscht – extrem Spaß machen oder viel Erfolg bringen! J

Deshalb möchte ich Dir diese Sache mit den elendigen Schubladen mal von einer anderen Seite beleuchten und Dir zeigen, wie Du dieses Phänomen für Dich nutzen kannst.  

 

Denn: Wer behauptet eigentlich, dass man immer in einer „schlechten Schublade“ landet???

 

Machen wir eine kleinen Exkurs in eine Zeit lange lange bevor wir alle das Licht der Welt erblickt habe! In dieser Zeit waren unsere Vorfahren raue Gesellen, die einsam in den weiten Wäldern, schroffen Bergen und windigen Steppen zu Hause waren. Sie lebten in kleinen Gruppen und begegneten sich untereinander höchst selten. Das war auch gut so, denn in dieser grauen Vorzeit begrüßte man sich nicht mit einem freundlichen „Moin“ – sondern mit einem Schlag auf den Kopf durch die Mammutoberschenkelkeule!

 

Um nicht auszusterben, war die Natur immer äußert kreativ! Und so entwickelte sich bei den haarigen Urmenschen ein Mechanismus im Hirn, der ihnen half, solche Begegnungen zu überleben.

Trafen zwei dieser Gesellen nun also aufeinander, arbeitete das Gehirn bei beiden fieberhaft: anhand von verschiedensten Merkmalen (trägt er den gleichen Schutz um die Lenden, sind die Haare verfilzter als meine oder ist der Knüppel nach der stammeigenen Art geschliffen? J) scannte es das Gegenüber ab – und entschied blitzschnell, ob FREUND oder FEIND!

 

Die Schublade war geboren! Und die erstaunliche Nachricht: sie rette Leben!

 

Denn entschied das Hirn aufgrund der erkannten Merkmale „Achtung Feind!“, dann rannte der Urzeitmensch um sein Leben.

Entschied das Hirn „Alles klar, der gehört zu mir“, konnte man sich entspannt den Säbelzahntiger teilen.

 

Du wirst erstaunt sein zu hören, dass unser Gehirn bis heute genau dieses Schema anwendet! Ja, ihm ist völlig egal, ob es sich dabei nun um den Büro-Dschungel handelt, es möchte Dich einfach retten.

Und es gibt auch in unserem Alltag viele Situationen, in denen „Schubladen“ wirklich sehr nützlich sind und – würden sie fehlen – sogar gefährlich werden können.

 

Stell Dir vor, Du bist spät dran und rennst auf den Bahnsteig. Auf beiden Seiten steht ein Zug und Du weißt nicht, welcher der richtige ist. Wie gut ist es da, dass der Bahnbeamte sofort an seiner Uniform zu erkennen ist!

 

Genauso hilfreich ist das bei der Polizei. Sie sofort zu erkennen, ist in manchen Situationen richtig wichtig.

Uniformen sind also genau dafür da, sehr sehr schnell und ohne Zögern andere Menschen zu erkennen. Es ist ziemlich einleuchtend, dass es nicht sehr förderlich wäre, einen Schaffner durch lange Gespräche erst aus den vielen Menschen am Bahnsteig herausfiltern zu müssen oder?

Und genau daran hapern die Erwartungen so mancher, die nicht in eine Schublade sortiert werden möchten. Es ist schier unmöglich, unser Gegenüber erst lange kennen zu lernen, um uns dann ein Urteil zu bilden. Sehr oft begegnen wir Menschen nur einmal und nur kurz – und trotzdem ist es wichtig für uns und unser Gehirn, uns ein Bild von ihm zu machen.

 

Es ist immer noch wichtig für das Verhalten einem fremden Menschen gegenüber, sich selber klar zu werden: vertraue ich ihm? Finde ich ihn sympathisch? Kann ich mich entspannen oder muss ich auf der Hut sein? Muss ich mich verteidigen?...

 

Das Fazit: „Schubladen“ sind unvermeidbar im täglichen Leben.

Nutze sie daher für Dich!

 

Wenn Du Deine Kunden und Geschäftspartner dazu bringst, Dich in genau die Schublade einzuordnen, in die Du möchtest, hast Du viel gewonnen! Denn es gibt natürlich auch „positive Schubladen“, die Dir das Leben leichter machen können.

 

Eine Studie zeigte, dass wir es Menschen, die wir hübsch, gesund und sympathisch finden, leichter machen. Wir unterstützen sie, fördern sie und begegnen ihnen nachsichtiger. Und wir können auch unseren Urinstinkt bei einer weiteren Sache nicht überlisten: dem Herdenverhalten.

Wir suchen immer Gleichgesinnte, denn dann fühlen wir uns wohl und sicher.

 

Gestalte daher bewusst Deine Schublade!

 

 

1.       Was soll auf dem Etikett stehen?

Möchtest Du nett und sympathisch sein?

Taff und Durchsetzungsfähig?

Locker und jung?

Vertrauenswürdig und kompetent?

Überlege Dir also genau, in WELCHE Schublade Du gesteckt werden möchtest! Denn wenn Du es nicht tust, wirst Du in IRGENDEINE gesteckt!

 

2.       Welche Schubladen stellen Deine Kunden zur Verfügung?

Du möchtest – wenn Du einen großen Auftrag an Land ziehen willst – sicher nicht erreichen, dass Dein Geschäftspartner Dein bester Freund wird und Dich zu einem gemeinsamen Urlaub einläd oder? Eher möchtest Du einen freundlichen, respektvollen Umgang auf gleicher Ebene erreichen. Daher solltest Du die „Ich könnte dein bester Freund sein Schublade“ gar nicht erst bemühen, sondern Dich darauf konzentrieren, in die „Ich weiß was ich kann und helfe dir zu mehr Erfolg Schublade“ zu kommen.

 

3.       Überlege Dir, was Dein Gegenüber braucht, um die richtige Schublade zu öffnen.

Wir haben darüber gesprochen, dass verschiedenste Faktoren uns dazu bringen, in die jeweiligen Schubladen zu sortieren. Natürlich kannst Du nichts gegen eine Antipathie aufgrund persönlicher Erfahrungen machen. Aber wenn Du bestimmte Erwartungen bedienst, klappt es in der Regel gut. Dafür musst Du Dir überlegen, was bei Deinen Kunden oder Geschäftspartnern das Gefühl von Sicherheit, Kompetenz, Vertrauen und Sympathie hervorruft. Welche Kleidung, welches Auftreten, welche Kommunikationsweise, welchen Backround etc. möchte er bei Dir sehen?

 

Du siehst: manchmal kann etwas, was Du für negativ und lästig empfindest, einen durchaus praktischen Aspekt haben! J

 

Wenn Du Unterstützung möchtest, melde Dich doch einfach bei mir.

 

 

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Deine Anneli


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Anneli Eick ist Image Expertin und langjährige Typberaterin. In ihren Imagecoachings lernen Beraterinnen, Trainerinnen, Coachs und Unternehmerinnen, wie sie ihren Online-Auftritt und ihr Äußeres optimal gestalten und ihren Kunden positiv im Gedächtnis bleiben.

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Martin (Mittwoch, 23 September 2015 22:27)

    Liebe Anneli,

    danke für die Schilderung dieser Perspektive.
    Wieder ein paar neue Gedanken. :)

    Liebe Grüße
    Martin

  • #2

    Anneli (Sonntag, 04 Oktober 2015 21:26)

    Lieber Martin, dass freut mich! Ich mag das Thema gerne, weil man Dinge, die immer negativ gesehen werden, ja auch mal positiv betrachten kann! :-)
    Grüße, Anneli