Wie Du "warme Farben" sicher erkennst und für Dich nutzen kannst

Wenn Du mit Farben arbeitest, ist es wichtig, dass Du grundlegend darüber Bescheid weißt.

Und ich kann ganz frech behaupten, Du WIRST mit Farben arbeiten, ohne geht es nämlich gar nicht!


Du entscheidest Dich jede Morgen für Farben in Deiner Kleidung, in Deinem Make-up und Deinem Schmuck, aber auch bei Deinem Internetauftritt angefangen vom Logo, Deinen Webseiten bis hin zu Deinen Angeboten kommen die Farben vor, die Du gewählt hast.


GRATIS VIDEOTRAINING

 

Du weißt, das Farben oft mehr zwischen den Zeilen sagen, als man bewusst wahrnimmt?

 

In diesem Video Training verrate ich Dir, worauf Du bei der Wahl Deiner Farben auf der Webseite achten solltest!

>>> ZUM VIDEO HIER KLICKEN


Vielleicht ist Dir der Ausdruck „warme Farben“ schon mal begegnet.

Warme und kalte Farben sicher auseinander halten zu können, ist wichtig.

Denn einmal steht Dir ganz persönlich nur eine der beiden Farbgruppen richtig gut in Deiner Kleidung, zweitens ist es harmonischer in Deinem Auftreten, wenn Du Dich für eine der beiden Farbgruppen entscheidest.


Warum nennt man diese Farben „warm“?


Das ist letztendlich so etwas wie eine Eselsbrücke, also ein Begriff, den wir uns emotional gut merken können.


"WARM" bedeutet bei diesen Farben, dass sie Dich an Sonne, an Feuer, an Licht und eben einfach an Wärme erinnern, wenn Du sie siehst.

Warmen Farben begegnest Du bei einem schönen Sonnenuntergang, Du siehst sie in den Flammen eines Feuers, aber auch in den Farben eines Herbstwaldes oder einem Tulpenfeld.

Sie erwecken in Dir eine Wärme, die Erinnerung an kuschliges Lagerfeuer oder warme Sommertage.

 

Wie erkenne ich warme Farben?


Allen warmen Farben gemein ist der hohe Anteil an Gelb in der Farbe. Dazu musst Du wissen, wie Farben entstehen.

Wir haben ja die drei großen Hauptfarben, die Primärfarben Blau, Rot und Gelb, aus denen sich alle anderen Farben mischen lassen. Wenn Du Lust hast, schnapp Dir einen Aquarellmalkasten und probier es einfach mal aus!


Wenn ich nun das Gelb, um das es hauptsächlich bei den warmen Farben geht, als Farbe nehme, kann ich nun Blau und Rot zu geben, um so weitere Farben zu erhalten. Immer ist aber Gelb mit dabei.


In der Theorie ist es nun so, dass alle Farben, die einen hohen Gelbanteil enthalten, WARM sind.

Also 50 -60% und mehr Gelb und nur wenig Anteile an Blau oder Rot.


In der Praxis sieht es so aus:


Stell Dir vor, Du möchtest Deinen Küche Grün streichen. Nun weißt Du noch nicht genau, in welcher Tonhöhe Dein Grün sein soll und da Du noch keine passende Farbe gefunden hast, hast Du einfach einen Eimer gelbe Farbe und einen Eimer blaue Farbe gekauft. Nun stehst Du in Deiner Küche und beginnst zu mischen!


Du schüttest nun also Gelb in einen dritten Eimer. Wenn Du Dir nun überlegt hast, dass Deine Küche ein frisches, helles Grün bekommen soll, nimmst Du viel Gelb! Fast den ganzen Eimer, und dann wenige Spritzer Blau! Das entstandene Grün nennt man „WARMES GRÜN“.


Mit Rot funktioniert das natürlich genauso: Mischt Du dem reinen Rot Gelb bei, so wird das Rot immer oranger werden.


Warum ist die Unterscheidung von warmen Farben so wichtig?


Auch in Deiner Haut und allen anderen Pigmentierungen deines Gesichts findet sich eine der beiden Farbgruppen, also der warmen und kalten Farben wieder. Ein warmer Teint ist gelblich-golden, oft mit rot-braunen Sommersprossen, türkisen, goldgrünen und haselnussbraunen Augen und goldenen bis roten Haaren.

Also auch alle hier auftauchenden Farben haben diesen hohen gelb-goldenen Grundton!


Die Farben, die Du am Gesicht trägst, „spiegeln“ sich in Deinem Gesicht. Du kannst Dir die Farbe des Kleidungsstückes wie eine farbige Lampe vorstellen, die Dir ins Gesicht leuchtet. Diese Farbe „legt“ sich also auf Deine Haut.


Nun hast Du ja auch – wie gerade beschrieben – schon einen ganz individuellen Hautton, denn Deine Gesichtsfarbe ist ja nicht einfach ein reinweißer Untergrund. Diese zwei Farben, die Farbe der Kleidung und Deine Farben im Gesicht, mischen sich miteinander. Und aus dieser Mischung entsteht nun ein harmonisches Miteinander oder eine Disharmonie.


Mischen sich die beiden Farbtöne zu einer Harmonie, dann strahlst Du frisch, gesund und jung darin. Passen sie nicht zusammen, wird Dein Gesicht bleich, faltig und hart.


Ganz einfache Regel: warme Farben harmonieren perfekt mit einem warmen Hauttyp.

 

Wie wirken warme Farben?


Warme Farben wirken immer nahbar, leger, natürlich und bodenständig. Viele Frauen tragen sie gerne, weil sie eine warme Hülle geben und die emotionale Seite ansprechen. Den warmen Farben begegnest Du in allen Bereichen der rustikalen, bequemen und funktionalen Mode wie beim Wandern, Trachten und sportlich geprägten Kollektionen. Warme Tönen finden sich viel in der Natur – im Holz, Laub und Wiese – und werden daher immer mit dem Natürlichen in Verbindung gebracht.


Sie haben allerdings nicht die Seriosität und strahlen nicht die (kühle) Souveränität der kalttonigen Businessfarben aus.


Wie setze ich warme Farben im Business ein?


Warme Basistöne wie Braun und Beige und Farben wie Grün, Gelb, Rost- und Orangetöne finden sich eher selten in der klassischen Businessmode. Das liegt an den eben aufgezählten Gründen. Daher solltest Du Dir überlegen, ob Du in den warmen (weichen) Tönen genug Klasse und Kompetenz ausstrahlen kannst und wie diese Farben bei Deiner Zielgruppe ankommen.


Wenn Du Dir und Deinen Klienten nichts mehr beweisen musst oder sogar in einer Branche tätig bist, in der Nähe und Bodenständigkeit vielleicht erwartet werden, siehst Du (wenn Du zu den warmen Hauttypen gehörst) toll darin aus!


Du kannst mit dunkelbraunen Hosenanzügen, Kostümen oder Blazern die Grundlage in Deiner Businessgarderobe legen. Diese Farben kann dann auch sogar mit Weiß oder Hellblau in eine formellere Richtung gebracht werden. Kombiniert mit hellem Grün, Lachs, Apricot oder Vanillegelb ist es auf jeden Fall ein toller Look.


Auch Beige oder Camel kannst Du gut einsetzen. Sie sind freundlicher und heller und für Coachings gut geeignet, da sie zugänglich wirken. Helle Beigetöne lassen sich auch wunderbar mit anderen Tönen kombinieren, auch mit kalten Farben.


Wann passen warme Farben zu mir und meinem Image?


Warme Farben passen gut, wenn Du im Coaching und in heilenden Berufen tätig bist. Sie strahlen Wärme und Nähe aus und geben Deinem gegenüber ein willkommenes Gefühl. Da sie nicht so oft im Businessbereich verwendet werden, fällt ein Outfit in warmen, satten Tönen eher auf und Du könntest es bewusst zu Deinem Markenzeichen machen. Dazu ein dunkelrote Lippenstift – perfekt!

Auch ein Webauftritt in satten, erdigen Tönen vermittelt Ruhe und Heimat.


Oder Du verwendest helle, frische Farben wie Maigrün, Gelb oder Orange, um Deine Vitalität, Deine Power und Deine Lebensfreude zu unterstreichen und auf Deine Kunden zu übertragen. Diese Farben eignen sich toll, wenn Du im Gesundheitsbereich bist, Fitness und Wellness machst oder Ernährungsberatung anbietest. Die hellen warmen Töne stehen für Gesundheit, Leben und Freude.

 

Image-Check Fazit:


Achtung! Denn so schön all diese Tipps sind, legt jetzt bitte nicht los und trage nur noch Grün, Braun und Orange, weil es so schön heimelig ist. Warme Farben sind toll, Du solltest aber nur dann ganz intensiv mit ihnen arbeiten, wenn sie auch wirklich zu Deinem Farbtyp passen, Du also ein warmtoniger Hauttyp bist!

Wenn das nicht der Fall ist, Du aber gerne mehr mit diesen Tönen machen würdest, setzte sie in der Raumeinrichtung und Deko, in Akzenten und Farbkombinationen ein.

 

Zeige Dich!

Deine Anneli 



Dir hat der Artikel gefallen? Das freut mich sehr!

Lerne hier, wie Du Dich typgerecht und erfolgreich als Beraterin präsentierst und verpasse keine wichtigen Tipps mehr!


Anneli Eick ist Image Expertin und langjährige Typberaterin. In ihren Imagecoachings lernen Beraterinnen, Trainerinnen, Coachs und Unternehmerinnen, wie sie ihren Auftritt und ihr Äußeres optimal gestalten und zu einem authentischen Markenzeichen finden.

 

 

Du möchtest auch gerne besser wirken? Hier geht es zu Deinem Imagecoaching!


Kommentar schreiben

Kommentare: 0