6 Grundlagen, die Du im Umgang mit kalten Farben kennen musst

Unendlich viele Farben umgeben uns, oft weißt Du kaum, wie man die Farbe benennt.


Das ist auch gar nicht so wichtig.


Wichtig ist allerdings, dass Du Farben in ihrer Entstehung kennst und sicher die warmen und kalten Farben unterscheiden kannst.


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Du weißt, das Farben oft mehr zwischen den Zeilen sagen, als man bewusst wahrnimmt?

 

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Diese beiden Farbgruppen begegnen Dir jeden Tag in Deinem Styling. Wenn Du sie sehr zusammen würfelst, entsteht schnell ein ziemliches Durcheinander in Deinem Schrank und nichts passt mehr zusammen!

Auch wenn Du gerade anfängst, Dein Business zu gestalten oder über ein Update Deiner Onlinepräsenz nachdenkst, macht es wirklich Sinn, sich die beiden großen Farbgruppen der warmen und kalten Farben genauer anzusehen und ihre Wirkung zu verstehen. Und – Deine Farbwahl sollte zu Dir als Typ passen, sonst kannst Du nie den „roten Faden“ wirklich durchziehen.

 

Warum nennt man diese Farben „kalt“?

 

Du erinnerst Dich an die Eselsbrücke aus dem Artikel über die warmen Farben? Hier denken wir bei dem Begriff KALT an Wasser von Seen und Bächen, das Meer, Regen. An den weiten Himmel, an Wolkenstimmungen. An Schneelandschaften und grau-schwarze Bäume. Sie sind kühl bis eiskalt, frisch und klar.

Sie erwecken in Dir das Gefühl einer frischen Brise am Wasser oder die Erinnerung an reine, kalte Luft bei einem Spaziergang auf verschneiten Wegen.

Wie erkenne ich kalte Farben?


Kalte Farben haben in ihrer Farbzusammensetzung immer einen hohen Anteil an Blau. Blau, Rot und Gelb sind „reine Farben“, also Primärfarben, die sich nicht aus einer Mischung ergeben. Aus ihnen aber entstehen alle anderen Töne, die es gibt.

Vielleicht kennst Du dieses Phänomen vom Drucker (mich hat das immer sehr fasziniert), denn da gibst Du auch drei Farben und Schwarz hinein – und er druckt Dir ein tolles Foto in allen Schattierungen aus!


Blau allein in allen Tonhöhen und Tiefen ist die typische, kalte Farbe und macht auch einen großen Anteil aus, wenn wir uns kalte Farben betrachten. Mischt Du Rot hinzu, bekommst Du eine breite Palette von Violetttönen, die auch alle als kalttonig zählen. Gelb als warme Farbe kann nur in kleiner Menge dem Blau beigemischt werden, damit das somit entstehende Grün noch zu den kalten Grüntönen gezählt werden kann.


Alle Farben, die einen hohen Blauanteil enthalten, sind KALT. Also 50 -60% und mehr Blau und nur wenig Anteile an Rot oder Gelb.


Wenn Du magst, mische doch mal lustig drauflos, am besten einfach mit Aquarellfarben. Und wir bleiben bei meinem Beispiel aus dem Artikel über die warmen Farben:

Stell Dir wieder vor, Du möchtest Deinen Küche Grün streichen. Nun weißt Du noch nicht genau, in welcher Tonhöhe Dein Grün sein soll und da Du noch keine passende Farbe gefunden hast, hast Du einfach einen Eimer gelbe Farbe und einen Eimer blaue Farbe gekauft. Nun stehst Du in Deiner Küche und beginnst zu mischen!

Du schüttest nun Blau in einen dritten Eimer. Du hast Dir eine Küche in peppigem Türkis vorgestellt, daher nimmst Du nun ganz viel Blau! Fast den ganzen Eimer, und dann ein wenig Gelb! Das entstandene Grün ist nun je nach Helligkeit ein Türkis oder Petrol!

Warum ist die Unterscheidung von kalten Farben so wichtig?

 

Bei den Menschen gibt es diese zwei großen Farbgruppen auch, und zwar in Deiner Haut, Deinen Haaren, Augen, Lippen und vielem mehr im Gesicht.

„Kalter Hauttyp“ wird man genannt, wenn die Haut eher rosig-bläulich ist. Die Haarfarbe ist immer ein wenig stumpf und aschig, die Augen in strahlendem Blau, Grau-Blau, kühlem Grün und einem kühlen Braunton.

 

Hier noch mal die Beschreibung aus meinem Artikel über die warmen Farben:

Die Farben, die Du am Gesicht trägst, „spiegeln“ sich in Deinem Gesicht. Du kannst Dir die Farbe des Kleidungsstückes wie eine farbige Lampe vorstellen, die Dir ins Gesicht leuchtet. Diese Farbe „legt“ sich also auf Deine Haut. Nun hast Du ja auch – wie gerade beschrieben – schon einen ganz individuellen Hautton, denn Deine Gesichtsfarbe ist ja nicht einfach ein reinweißer Untergrund. Diese zwei Farben, die Farbe der Kleidung und Deine Farben im Gesicht, mischen sich miteinander.


Und aus dieser Mischung entsteht nun ein harmonisches Miteinander oder eine Disharmonie.


Mischen sich die beiden Farbtöne zu einer Harmonie, dann strahlst Du frisch, gesund und jung darin. Passen sie nicht zusammen, wird Dein Gesicht bleich, faltig und hart.


Ganz einfache Regel: kalte Farben harmonieren perfekt mit einem kalten Hauttyp.

 

Wie wirken kalte Farben?

 

Kalte Farben sind elegant bis trendy und werden außerdem im Business fast ausschließlich verwendet. Sie haben einen gewissen Grad an Dominanz und Abgrenzung, der im Beruf auch als kompetent und seriös gilt.

 

Kalte Farben haben eine kühle Eleganz und auch eine gewisse Männlichkeit. Männer ziehen kalte Farben den warmen Tönen in den meisten Fällen vor.

Gerade die klaren, kalten Töne wie Schwarz, Weiß, Marineblau und Grau sind aus dem Geschäftsleben und auch bei vielen im Alltag nicht wegzudenken. Im Business falsch eingesetzt bringt Dir allerdings eine gewisse Distanz, Härte und Unnahbarkeit ein.

 

Wie setze ich kalte Farben im Business ein?

 

Kalte Farben sind – wie gerade schon erwähnt – die klassischen Farben im Business. Schwarz, Grau, Marineblau und in Hemd und Bluse Weiß, findest Du in jedem formellen Kleidungsstück, also in Hosenanzug und Kostüm. Diese Farben sind auch die Basisfarben der kalttonigen Farbtypen und lassen sich mit allen anderen kalten Tönen kombinieren.

 

Die kalten Farben strahlen von sich auch Kompetenz, Vertrauenswürdigkeit und eine gewisse Strenge aus, was im geschäftlichen Umfeld oft gebraucht und gerne genutzt wird. Das bedeutet aber auch, dass ein klassischen Outfit in diesen Farben manchmal etwas steif, spießig und abweisend sein kann. Hier musst Du Dir überlegen, ob das zu Dir und Deinen Kunden passt. Im Coaching wirst Du in vielen Fällen eine Abmilderung durch weitere Farben benötigen wie Rosa, Pink, Lila, Türkis und kühles Zitronengelb.

Wann passen kalte Farben zu mir und meinem Image?

 

Auch mit den kalten Farben hast Du viele Möglichkeiten, Dich und Deine Berufung auszudrücken. Du kannst mit den formellen Basisfarben arbeiten und bist hier vor allem im Outfit immer gut beraten und auf der sicheren Seite, wenn Du Deine Kunden in großen Unternehmen hast und

z.B. als Unternehmensberaterin, Anwältin oder Steuerberaterin.

 

Wenn Deine Kunden aus großen Konzernen und alteingesessenen Firmen stammen, musst Du Dich nach deren Dresscode richten und der bewegt sich immer in den klassisch-kalten Businesstönen.

 

Aber natürlich geht es auch anders: Rosa und Rot sind sehr feminin und eigen sich gut, um ein weibliches Publikum anzusprechen oder für moderne, weibliche Themenbereiche.

Violetttöne werden gerne in heilenden und spirituellen Cochingbereichen genommen.

Blau und blaustichige Grüntöne wie Türkis, Petrol und Smaragd wirken frisch, edel aber auch lebendig.

Schwarz und Weiß sind kreativ, künstlerisch und ein wenig abstrakt und toll für Beratungsunternehmen in Grafik, Design und Fotografie.

 

Image-Check

 

Wenn die kalten Farben zu Deinem Farbtyp passen, hast Du ein harmonisches Gesamtbild geschaffen. Achte darauf, dass es nicht zu hart und kalt wird. Kalte Farben wirken oft im hellen, pastelligen Bereich nahbarer und „erschlagen“ nicht so, gerade wenn Du sie auch für Deine Designs in Logo, Webseite etc. einsetzen möchtest.

 

Und natürlich gilt auch hier: die schönste Farbe ist umsonst, wenn sie gar nicht zu Dir als Unternehmerin und Marke passt!

 

Zeige Dich!

Deine Anneli 



Du bist fit im Einsatz Deiner Farben?

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In 5 Fragen erfährst Du, ob Du schon Farb - Profi bist oder

noch etwas Nachhilfe brauchst.

 

(Keine Angst, die findest Du auf meinem Blog, jede Woche neu!)





 

Anneli Eick ist Image Expertin und langjährige Typberaterin. In ihren Imagecoachings lernen Beraterinnen, Trainerinnen, Coachs und Unternehmerinnen, wie sie ihren Auftritt und ihr Äußeres optimal gestalten und zu einem authentischen Markenzeichen finden.

 

Du möchtest auch gerne besser wirken? Hier geht es zu Deinem Imagecoaching!


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