Diese 7 Schritte gehe ich, wenn ich ein Video drehe

Mit diesem Wissen weißt Du genau, warum eine Farbe Dir steht

Ich bin ja nicht die einzige, die sich im Moment damit beschäftigt, wie man gute Videos dreht. Da es immer mehr Trend wird, seine Expertise in Videos zu zeigen, ist das ja auch kein Wunder.

 

Vielleicht überlegst Du gerade, ob Videos auch für Dein Business das Richtige wären oder hast schon die ersten Drehversuche unternommen. Und vielleicht hast Du auch schon eine Menge Tipp und Tricks gelesen, worauf Du achten musst, wenn es gut werden soll.

Dir dreht sich der Kopf? Du weißt nicht mehr, was wichtig ist und was nicht? Du weißt gar nicht, wo Du anfangen sollst?


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Das kann ich gut verstehen!

 

Da ich immer am besten lerne, wenn ich sehe, wie andere es machen und ich es besser nachvollziehen kann, wenn es keine theoretischen Tipps sondern Erzählungen aus den eigenen Erfahrungen sind, habe ich mir Folgendes überlegt:

 

Ich erzähle Dir hier einfach mal Schritt für Schritt, wie ICH Video vorbereite und drehe!

 

Und los geht’s!

 

Schritt 1:

 

Ich überlege mir, was ich sagen will.

 

Ich mache Videos für verschiedene Zwecke wie für die wöchentlichen Zeige Dich Video Tipps oder die Beantwortung von Styling Fragen im Styling Shot, beides eher kurze Videosequenzen. Und dann noch längere Videos für meine Onlinekurse. Oder natürlich Infos für Produkte oder Events.

 

Egal was es werden soll, ich muss wissen, worüber ich sprechen will. Sonst komme ich ins Stocken oder weiß plötzlich nicht mehr, was ich noch sagen soll. Ich bin kein Fan von Videoschnitt und versuche kurze Videos immer in einem durchzusprechen. Ich finde Versprecher nicht schlimm, nur Rumdrucksen ist doof.

 

Allerdings schreibe ich NIE komplette Texte, sondern nur grobe Stichpunkte. So laufe ich gar nicht erst Gefahr, abzulesen.

 

 

Schritt 2:

 

Nun überlege ich mir, was ich anziehen will.

 

Einige Sachen eignen sich nicht, da manche Farben, Muster und Schnitte vor der Kamera nicht gut aussehen. Ich überlege mir, worum es in dem Video geht – welchen Zweck ich damit verfolge, spielt hier nun auch wieder eine wichtige Rolle.

 

Da man mich ja nur bis zu Taille sieht, ist nur das Oberteil wichtig.

Also ehrlich nach dem Motto: „Oben Hui, untern Pfui!“ J

Wenn Du Dich aber besser und sicherer fühlst, wenn Du komplett super angezogen bist, solltest Du das unbedingt machen.

 

Ich teste meine Outfits dann kurz vor der Kamera, um zu sehen, ob es gut rüber kommt, ob ich Knitter drin habe und was ich an Schmuck brauche.

 

Daraufhin wähle ich dann Ohrringe, Kette und Armband aus, je nachdem, was mein Outfit noch an Pepp braucht.

 

 

Schritt 3:

 

Ohne ein gutes Make-up gehe ich nie vor die Kamera!

 

Es lässt mich fit und strahlend aussehen, aber vor allem auch gepflegt.

Da die Kamera sehr viel Farbe schluckt, kann ich hier getrost mehr auflegen als im Alltag und auch der pinke Lippenstift darf hier ruhig dabei sein. Ich lege immer Rouge auf, das gibt dem Gesicht Kontur und Frische, die Augen schminke ich eher in neutralen Tönen, um die Augen nicht zu verkleinern.

 

Natürlich sind auch die Haare wichtig, die ich vorher immer richte und am besten mit Spray fixiere, um nicht jedes Mal wieder von vorne beginnen zu müssen.

 

Bei sehr wichtigen Videos verwende ich auch immer den pinken Nagellack, der zu meinem Wiedererkennungswert gehört.

 

 

 

Schritt 4:

 

 

Ich richte die Beleuchtung aus.

 

Ich verwende zwei Strahler, die mich nicht direkt anleuchten, sondern eine weiße Fläche, um so im indirekten Licht zu stehen. Mit den Positionen der Lampen habe ich viel experimentiert und weiß nun genau, wohin damit.

 

Auf Tageslicht verzichte ich mittlerweile beim Dreh ganz, da ich so unabhängig vom Wetter und der Tageszeit bin.

 

 

Schritt 5:

 

Nun öffne ich alle Programme, die ich brauche:

 

die Webcam und Audacity, um die Tonspur mit dem externen Mikrofon aufzunehmen. Ich positioniere die Kamera neu, da ich diese ja auch mal zum Skypen verwende, mal sitze oder stehe und daher immer andere Positionen brauche.

 

Bei meinen Kurzvideos stehe ich immer, da man so einfach besser sprechen kann. Die Kamera muss genau gerade auf mich gerichtet sein und weder von oben, noch von unten filmen. Ich achte auf den Ausschnitt oben und wie weit ich zu sehen sein will.

 

Wenn Du übrigens Linien durch Wände oder Bilder im Kamerabild hast, musst Du sehr darauf achten, dass diese auch gerade sind, also die Kamera nicht schief hängt.

 

 

Schritt 6:

 

Ich checke den Hintergrund (ich habe mir einen festen, immer gleichen und videogeeigneten Hintergrund eingerichtet), meine Kleidung, meine Haare und mache mich locker.

 

Wenn alles sitzt, alles steht, kann es losgehen!

 

 

Schritt 7:

 

Ich bearbeite das Video.

 

Mit einem Videoschnittprogramm (ich brauche hier keine Profiausrüstung, es muss für mich in wenigen Schritten schnell und einfach zu handhaben sein!) lege ich die Tonspuren übereinander und schneide bei einem einfachen Video Anfang und Ende ab. Bei Kursvideos oder kreativeren Projekten wie der Bewerbung für das Webinar kann es auch schon mal aufwendiger sein, aber ich mag es unkompliziert. Ins passende Format konvertieren und hochladen! Fertig!

 

 

Zeige Dich Fazit:

 

Du siehst, soooo viel ist das gar nicht! J

Leichter wird es definitiv, wenn die Grundlagen wie passender Hintergrund, Licht und Kamera mal feststehen und Du nicht jedes Mal von vorne beginnen musst.

 

Stecke auch mal Mühe und Zeit in Dein Styling und teste Deine Wirkung vor der Kamera, bis Du Dir wirklich absolut gefällst! Für die nächsten Male weißt Du dann, wie Du es machen willst und sparst auch hier einen Haufen Zeit.

 

Und noch ein Tipp von mir: Wenn Du top aussiehst, alles steht und Du im Flow bist, drehe doch einfach gleich mehrere Videos!

 

Zeige Dich!

 

Deine Anneli

 



Anneli Eick ist Image Expertin und langjährige Typberaterin. In ihren Imagecoachings lernen Beraterinnen, Trainerinnen, Coachs und Unternehmerinnen, wie sie ihren Auftritt und ihr Äußeres optimal gestalten und zu einem authentischen Markenzeichen finden.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Barbara Drucker (Montag, 28 März 2016 12:58)

    Liebe Anneli,

    Ich spreche mittlerweile durch, kleine Versprecher sind mir egal, aber auch bei echtem Verhaspeln lasse ich die Kamera weiterlaufen. Ich mache vor der Wiederholung eine längere Pause und halte den Blick, dann habe ich mehr Spielraum beim Schreiben.

    Und ich plane meine Videos voraus und nehme nach einem Friseurbesuch fünf Videos am Stück auf. Mein Outfit wechsle ich dabei nach Kursmodul - jedes eigene Modul bekommt ein anderes Outfit.

    Liebe Grüße
    Barbara