Warum ein gutes Foto für Dein Business mehr als einen guten Fotografen braucht

Mit diesem Wissen weißt Du genau, warum eine Farbe Dir steht

Letztens erst habe ich einen erfolgreichen Trainer kennen gelernt.

Um zu wissen, mit wem ich es zu tun habe und was er genau anbietet, war ich auf seiner Website. Natürlich hat mich vor allem interessiert, was er über sich und das Team der Beratungsagentur zu sagen hat.

Die Fotos auf der Seite waren jedoch alle nicht mehr die jüngsten, nicht einheitlich gemacht (jeder hatte wohl ein eigenes Foto dazu gegeben) und das eigene Foto entsprach auch dem Trainer wenig, wie ich bei unser persönlichen Begegnung feststellte.


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Lustigerweise erzählte er mir, dass seine Webdesignerin das Defizit bei der Präsentation seiner Person auch bemerkt hatte und er nun neue Fotos machen wolle. Und so entbrannte natürlich gleich eine intensive Diskussion darüber, was er tragen könne. Und das war auch gut so, denn ich konnte ihm einige nützliche Tipps mit an die Hand geben, um seinen Auftritt zu verbessern.

 

Viele Coachs habe Schwierigkeiten mit ihren Fotos. Diese sind - hoffentlich- professionell erstellt. Der Auftrag an den Fotografen lautet aber in den meisten Fällen, Businessfotos für die Webseite zu machen.

 

Ergebnisse sind dann Fotos, die zwar technisch perfekt, in ihrer Wirkung allerdings alles andere als authentisch sind. 

Das merkst Du auch ganz schnell dadurch, dass Kunden und Bekannte Deine Visitenkarte in der Hand halten und meinen:" Hui, da siehst Du so anderes aus!"

 

Natürlich siehst Du auf dem Fotos etwas "anders". Wenn dann aber noch der Kommentar kommt wie: "In echt wirkst Du viel netter!" (das gibt es wirklich oft!), dann ist leider gründlich etwas schief gelaufen.

 

Vielleicht ist es wichtig, dass Du Dir noch mal kurz klar machst, WARUM Du die Fotos machst.

Die Antwort darauf ist nicht einfach nur, weil ich sie halt für meine Webseite brauche. So einfach ist es dann doch nicht!

 

Ein gutes Foto auf der Webseite zu haben, ist als Coach, Trainer oder Berater mittlerweile kein Verhandlungspunkt mehr. Aber das alleine reicht eben nicht. Dieses Foto - das Du vermutlich auch in Deiner weiteren Kommunikation nutzt, wie den Sozialen Medien, aber auch unter Gastartiklen, bei Ankündigungen und vielen weiteren, wichtigen Marketingaktionen - ist Dein Türöffner!

Es entscheidet maßgeblich mit darüber, ob Kunden Dich buchen und nicht die Konkurrenz.

 

Dein Foto ist das Gesicht Deines Business! Ohne ist alles nur eine leere Hülle aus austauschbarem Wissen!

 

Du möchtest also ein Foto, dass Dich so zeigt, dass Du Menschen berührst, ansprichst und eine Verbindung zu ihnen aufbaust.

Und Du merkst schon: Mal eben ein Businessfoto machen wird diesen Ansprüchen wohl nicht genügen...Du musst Dir im Vorfeld intensiv Gedanken machen, Dein Shooting planen und genau mit dem Fotografen Deine Wünsche und Ergebnisse besprechen. Sonst hast Du schnell eine Menge Geld zum Fenster rausgeschmissen!

 

Auf Fotos geht es rein um Dein Aussehen, die Art, wie Du Dich auf dem Foto zeigst und was im Hintergrund, falls es einen gibt, zu sehen ist. Das ist eine Herausforderung, die leicht unterschätzt wird! Denn im direkten Kontakt kannst Du viele weitere Hilfsmittel, um zu überzeugen, einsetzen, wie Deine Sprache, Deine Gestik, Deine Bewegungen, Dein Geruch, Berührung und vieles mehr.

 

Auf einem Foto reduziert sich Deine Überzeugungskraft auf Dein Äußeres, Dein Gesichtsausdruck und eventuell noch eine Pose und das, was im Hintergrund zu sehen ist.

 

Wenn Du Dich besser präsentieren möchtest solltest Du folgende Punkte beim Fotoshooting für Deine Internetpräsentation beachten:

 

Planung des Stylings

 

Ein Styling kann viel mehr, als ein bisschen hübsch aussehen! Dein Styling hat eine Wirkung, und die solltest Du auch wirklich nicht unterschätzen. Was Du auf diesem Foto anziehst, ist entscheidend dafür, wie andere Menschen Dich sehen und was Du ihnen nonverbal vermittelst. Du musst hier also schon ein wenig Gehirnschmalz hineinstecken und Dir in einige Punkten klar werden.

 

a) Steht Dir das überhaut? Passt der Schnitt zu Deiner Figur, sitzt alles gut, fühlst Du Dich wohl? Stehen Dir die Farben? Und harmoniert die Kleidung mit Deinem Stiltyp?

 

Ein Outfit, das super langweilig, schon längst aus der Mode oder einfach zu eng ist, ist ein No-Go! Klar, dass Du so etwas auf keinen Fall tragen solltest. Auf Deinen Imagefotos ist die Kleidung das Aushängeschild, auf dem man Dein Deine Persönlichkeit, Einstellung und Zugehörigkeit ablesen kann. So wird das zumindest von den im Menschen ablaufenden Biomechanismen gesehen, die sich blitzschnell ein Urteil über Dich bilden.

 

b)  Passt Dein Aussehen zu Deiner Businesskommunikation?

 

Du verwendest bestimmte Farben und Stile in Deinem Business Design. Wenn Du hier hauptsächlich mit Rot arbeitest, wird ein Outfit mit grünem Blazer immer ziemlich aufdringlich aus allem hervorstechen! Passe Dein Outfit daher unbedingt Deinen vorhandenen Farben an, erst dann sieht das wirklich professionell aus. Das geht bis ins Detail! Hast Du viel Rosa-Pink, dann wäre ein korallefarbener Lippenstift schon richtig irritierend. Wobei Du leider immer wieder an den Punkt stoßen wirst, an dem Du siehst: Eine CI, die ohne Beachtung Deines persönlichen Stils erfunden wurde, wird immer schwierig mit Dir als Person zu vereinbaren sein! Z.B. wenn Dir persönlich Pink gar nicht steht, Du es aber in Deinen Businessfarben verwendest.

Aber nicht nur die Farben, auch DEIN Stil in der Kleidung muss mit Deinem Business übereinstimmen, denn "verkleidete" Fotos haben selten eine gut Ausstrahlung.

 

c) Welche Kunden möchtest Du anziehen?

 

Oder auch ganz klassisch erst mal ausgedrückt: Wer ist Deine Zielgruppe? In welcher Branche bewegt sie sich?

Hier geht es darum, ihre Erwartungen zu erfüllen: Bist Du eine von ihnen? Verstehst Du sie? Kennst Du Dich in ihrem Bereich aus? Denn wir suchen als Mensch immer "unsere Herde" und somit nach Sicherheit, Ehrlichkeit und Gemeinsamkeit.

Frage Dich also, was Dein Kunden gerne mögen, sehen und wie sich sich selber kleiden!

 

Wenn Du diesen Punkt einfach überliest und Dich "einfach anziehst", kann es sein, dass Du Dir eine große Chance vergibst und optisch an Deinem Zielpublikum "vorbei redest"!

 

Dazu zählt:

Wem begegnest Du hauptsächlich? Berätst du Vorstände? Oder handwerklich orientierte Mittelständler? Hast Du sehr naturverbundene Kunden oder Luxusliebende? Kaufen bei Dir hauptsächlich Mamis oder eher der Personalchef der Bank?

 

 

Wie kleidet sich Deine Zielgruppe?

Ohne Anzug und Krawatte würde sich da keiner ins Büro wagen? Oder ist Dein Kunde eher leger auf dem Bau unterwegs? Turnen Deine Kunden Deine Anweisungen in Sportkleidung nach oder lieben Deine Kunden Lifestyle und Trends?

 

d) Was möchtest Du ihnen über Dich verraten?

 

Wie sollen Dich Deine Kunden einordnen und im Gedächtnis behalten? Für welche Werte stehst du? Was möchtest Du transportieren, was erreichen? Und wer soll sich angesprochen fühlen? Wer soll kaufen?

 

Die Wirkung der Farben, die Du trägst, die Kombination Deiner Kleidungsstücke, Dein Gesichtsausdruck, Deine Körperhaltung und alles, was noch außer Dir auf dem Bild zu sehen ist, prägt Dein Image! Ob Du es bewusst gestaltest - oder auch nicht, Du wirst etwas zu Deinem Betrachtern sagen. Diese nonverbale Kommunikation ist Deine "Imagewirkung", die Du auch auf einem Foto sehr gut gestalten kannst.

 

 

e) Wie kannst Du Dein berufliches Thema im Bild ausdrücken?

 

Wenn es sich nicht nur um ein Portrait, sondern ein größeres Imagebild handeln soll, ist es auch spannend, den Hintergrund thematisch in Bezug zu Deinem Beruf mit einzuflechten. Das bedeutet, dass Du hier noch mal Deine genaue Positionierung oder Dein Kern/Herzensthema im Bild ausdrücken kannst. Dafür überlegst Du Dir, was Dein Thema am besten beschreibt und welche Gefühle man damit verbinden würde. Also möchtest Du Frische, Verbundenheit, Klarheit, Vertrauen, Power oder Leichtigkeit etc. vermitteln. Und welche Symbolik verbindet man mit Deinem Coachingbereich? Das klassisches Büro? Das schicke Mac Book? Eine Tasse Kaffee, ein Glas Wein, ein Strauß Blumen? Wiese, Bäume, Wasser?

Diese Überlegungen helfen Dir, den geeigneten Hintergrund für Dein Foto zu wählen und vielleicht ganz bewusst ein gewisses Gefühl durch kleine Requisiten ins Bild zu zaubern. 

 

Hier noch mal eine Planungscheckliste für einen besseren Überblick:

 

  • Welche Farben stehe Dir?
  • Welche Farben verlangt Deine CI?
  • Welche Farbwirkung hat Deine Kleidung?
  •  
  • Passt die Frisur, der Schmuck, Muster, Schnitt und Kombination zu Deinem Stil?
  • Passen all diese Faktoren zum Stil Deines Business?
  • Drückt Deine Pose, Dein Ausdruck diesen Stil aus?
  • Passt der Hintergrund bzw. die Requisiten im Bild zu Deinem Stil?
  •  
  • Harmoniert die Art, wie Du Dich auf dem Foto präsentieren willst, mit Deinem beruflichen Thema?
  •  
  • Hast Du über die Wirkung all dieser Dinge auf Deine Kunden nachgedacht und möchten sie Dich so sehen?
  • Möchtest Du Dich so zeigen und wie möchtest Du wahrgenommen werden?
  • Hast Du daran gedacht, Dein Markenzeichen im Foto unterzubringen?

 

Zeige Dich Fazit:

Überlasse die Fotoplanung nicht Deinem Fotografen! Er hat vermutlich wenig Ahnung, was Du in Deinem Business erreichen möchtest, an wen Du Dich richtest und wie Du Dich selber siehst. Wenn Du Glück hast, kann er Dich gut mit Ideen unterstützen, die grundlegenden Planungen solltest Du aber im Vorfeld übernehmen.

 

Wenn Du Unterstützung in Deiner Imagepräsentation möchtest, kannst Du Dich gerne an mich wenden.

 

ZEIGE DICH!

Deine Anneli

 

Stehen Dir noch Bilder bevor? Oder hast Du letztens schon mal gedacht, dass ein neues nicht schaden könnte? Welche Idee hast Du für Deine neuen Bilder nun?

 


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Anneli Eick ist Image Expertin und langjährige Typberaterin. In ihren Imagecoachings lernen Beraterinnen, Trainerinnen, Coachs und Unternehmerinnen, wie sie ihren Auftritt und ihr Äußeres optimal gestalten und zu einem authentischen Markenzeichen finden.

 

 

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