Wie Du Texte schreibst, die Deine Leser wirklich berühren

www.anneli-eick.com

"Ich sitze schon seit Wochen über meinen Texten!"

Nicht nur eine Kundin hat mir das mit leidvoller Miene erzählt. Natürlich ist es wichtig, dass alles drin ist, was drin sein soll.

Zulange darüber brüten würde ich aber nicht!

 

Menschen erreichst Du nicht mit ausgefeilten Texten und ausgeklügelter Wortwahl. Menschen erreichst Du durch Emotionen, Humor und Persönlichkeit. Wie Du das mit Deinen Texten schaffst, erfährst Du hier!


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Natürlich bemühen wir uns alle um Professionalität. Sind wir ja auch. Und doch fühlt es sich immer so anstrengend an!

 

Ich habe ja schon öfter erzählt, dass ich recht jung war, als ich mich selbstständig machte. Und wenn ich mit 23 Frauen beriet, die 30 Jahre älter waren, bemühte ich mich natürlich sehr, möglichst kompetent zu wirken. Schlimmer noch war es, wenn ich ein Firmentraining geben sollte. Ich hatte immer Angst, man könnte zu mir sagen: „ Sind Sie nicht noch ein bisschen jung?!“

 

Es kam nie vor. Aber ich achtete auch sehr darauf, immer schön im Blazer zu erscheinen. Und mein Bild auf der Visitenkarte war die Businessfrau schlechthin! ;-)

 

Warte, ich zeigs Dir kurz:-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hast Du mich erkannt?

Dieses Bild brauchte ich damals, um mich sicher zu fühlen. Und ich habe es einige Jahre für meine Businesskommunikation verwendet. Bis dann immer mehr Kunden zu mir sagten: „Ach, in echt wirken Sie ja viel jünger und lockerer!“

Das war als Kompliment gemeint, an meiner Erfahrung und meinem Wissen zweifelte da niemand mehr.

Und ich merkte: Es war an der Zeit, ich zu werden!

 

Dies ist eine ganz persönliche Erfahrung, die sich nicht nur auf ein Foto beschränkt. Der Beratungsmarkt ist gewaltig im Umbruch und die Art, sich seinen Kunden zu zeigen, hat sich extrem verändert.

Wir wollen – obwohl die Marketingmittel immer technischer werden – den Bezug zum Kunden nicht verlieren.

Wir wollen Vertrauen aufbauen.

Wir wollen, dass Kunden wissen, mit wem sie es zu tun haben.

 

Und wir haben keine Scheu mehr, zu uns zu stehen als Coach, als Berater, als Trainer.

 

Wir können unsere Arbeit genauso gut – oder noch besser? - wenn wir einfach ganz wir selbst sein dürfen. Auf eine professionelle Art und Weise, versteht sich.

 

Und hier liegt der Hund begraben…

"Wie geht das denn?" fragt sich da nämlich so manch einer.

Und ja, diese Gradwanderung ist manchmal gar nicht so einfach.

 

Sie erfordert Mut, den bewussten Umgang mit der eigenen Wirkung und die Bereitschaft, sich auch mal verletzlich zu zeigen. Und dabei darauf zu achten, dass es nicht „zu viel des Guten“ ist…

 

Lass uns einen Punkt ansehen, mit dem auch Du Dich wahrscheinlich viel beschäftigst: Das Schreiben!

 

Oh, das war für mich auch echt ein Prozess! Ich schreibe schon immer gerne, aber ich dachte natürlich, ich muss super gute Fachartikel schreiben! Und das nervte echt. Mir fiel auch kaum was ein. Und ich hatte bei 300 Wörtern schon nur noch im Kopf: „Oh Gott, mir fehlen noch mindestens 700!“

 

Bis mir dann meine Freundin und Kollegin Katharina Lewald (www.katharina-lewald.de) eines Tages im Gespräch sagte: „Du musst über das schreiben, für das Du brennst, was Dir wirklich Freude macht!“

 

„Hä?“, dachte ich, „mach ich doch die ganze Zeit!“

 

Als dann aber gleichzeitig die Idee für mein BrandBuilding Coaching geboren wurde, wusste ich, was sie meinte: Die Worte sprudelten nur so aus mir raus!

Und es fiel mir gar nicht mehr schwer, dabei ganz ich selbst zu sein. Persönlich zu schreiben.

Dir Einblicke in mein Leben zu geben.

Locker zu sein.

Und trotzdem Tipps mit fast 2000 Worten jede Woche neu zu verfassen!

 

Wenn wir also als Unternehmer/in beschließen, unsere Persönlichkeit ins Business einfließen zu lassen, muss sich auch unsere Sprache verändern. Vielleicht hast Du schon mal den Tipp gelesen, einen Newsletter immer so zu schreiben, als würdest Du ihn Deiner besten Freundin schicken wollen.

 

Denn das hindert Dich, zu sehr ins Fachsimpeln zu kommen, zu steif zu werden. Zu langweilig.

Das Gleiche gilt für Webseiten und Blogtexte.

Denn mal ehrlich, wer liest denn sonst dieses ganze, trockene Zeugs?!

 

Was bedeutet es aber eigentlich, persönlich zu schreiben?

 

Ich habe mich mal bei einem klassischen Coachingthema umgesehen, der Paarberatung, und bin auch sofort fündig geworden.

 

Überlege mal, hast Du Spaß bei diesem Text? Berührt er Dich? Kommen Dir Tränen, weil Du Dich so verstanden fühlst?

 

"Paartherapie (auch Eheberatung) ist eine Form psychologischer Arbeit mit dem Ziel der Aufarbeitung und Überwindung partnerschaftlicher Konflikte. Sie stellt, anders als die Psychotherapie in Gruppen, keine Heilbehandlung dar. Paartherapie dient primär der Bearbeitung akuter oder chronischer Konflikte in einer Paar- bzw. Zweierbeziehung.

Die Grenzen zwischen Paartherapie und Eheberatung sind fließend. In Deutschland sind beide Tätigkeiten als nicht heilkundliche psychologische Tätigkeiten rechtlich nicht separiert. Methodisch ist die Paartherapie beim Therapeuten jedoch oft tiefergehend und längerfristig angelegt, als dies bei der reinen Eheberatung, etwa in einer Beratungsstelle, der Fall ist.

Als Paartherapeuten oder Eheberater sind vor allem Psychologen, Sozialpädagogen und Seelsorger tätig. Angestrebt wird, dass bei Ehekrisen möglichst beide Partner einbezogen werden. Allerdings kann auch die individualpsychologische Arbeit ein Teil des paartherapeutischen Prozesses sein.

 

Ok, das war jetzt eine Beschreibung des Themas. In Fachartikeln über diesen Bereich aber durchaus genau so zu finden!

 

Vielleicht wird es besser beim Angebot...

 

"Begleitung

Ich begleite Sie dabei, sich selbst und die Hintergründe für Ihr Handeln besser zu verstehen.

Ermutigung

Ich möchte Ihnen Mut machen, einengende Denk- und Handlungsmuster zu erweitern oder zu verändern.

Integrativer Ansatz

Ich arbeite nach einem integrativen Ansatz. Er setzt an bei Ihren aktuellen Schwierigkeiten, schließt jedoch meist einen Blick auf Ihre Lebensgeschichte ein.

Problem- und Zieldefinition

Als Basis für den Beratungsprozess erarbeite ich mit Ihnen gemeinsam, um was es geht (Problem) und wohin es gehen soll (Ziel).

Verschwiegenheit•Verschwiegenheit und Achtung sind für mich unverzichtbare Werte in der Beratungsarbeit."

 

Hättest Du das auch so geschrieben? Vermutlich.

Es ist professionell, kompetent, verständlich.

 

Aber ist es auch emotional???

 

Oder würde Dich dieser Text wirklich tief berühren, wenn Deine Beziehung in der Krise steckt und Du wirklich leidest?

 

„Wir unterstützen Sie bei der „Pflege“ Ihrer Ehe oder Paarbeziehung

  • Wir helfen Ihnen beim Erkennen, Bewältigen oder Nutzbarmachen von Krisen- und Konfliktsituationen in Partnerschaft, Familie und Gemeinschaft

  • Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen Lösungsansätze, um den Leidensdruck bei Ihnen sowie weiteren Betroffenen und Beteiligten zu minimieren“

 

Wie geht es Dir wirklich, wenn Deine Beziehung zu dem Menschen, den Du sehr liebst am seidenen Faden hängt, wenn Deine Familie zu zerbrechen droht?

 

Auf einer anderen Webseite habe ich das hier gefunden. Es kommt schon näher an die Situationen und Gefühle heran, mit denen sich Menschen herumschlagen, die nach einer Paarberatung suchen:

 

„Paartherapie bzw. Ehe- und Paarberatung richtet sich an Paare,

  • die sich viel streiten und über Trennung nachdenken,

  • die wenig miteinander kommunizieren,

  • die sich im Alltag voneinander entfernt haben,

  • die sich in einer Krise befinden,

  • die im Alltag gut miteinander funktionieren, denen aber tiefe Gefühle füreinander abhanden gekommen sind,

  • deren Beziehung langweilig und mechanisch geworden ist,

  • die das Gefühl haben, sich selbst aufzugeben und den Partner dennoch nicht glücklich zu machen,

  • die nur noch wenig Intimität und Sexualität erleben,

  • die ihre Beziehung neu beleben wollen,

  • die sich neu entdecken und wieder liebevoll begegnen wollen.“

 

Erst hier findet man sich wieder, kann für sich „Ja, genau so geht es mir gerade“ sagen und hat das Gefühl, verstanden zu werden.

 

Mit diesen Beispielen möchte ich Dir zeigen, dass Deine Kunden sind nicht dafür interessieren, WIE Du ihre Probleme löst, sondern DAS Du sie löst!

 

Lese Deine Texte daher noch mal aufmerksam durch und überlege, ob Du es nicht noch mal ganz anders formulieren kannst. Denn wir Experten sind oft so in unser Thema verstrickt, dass wir schnell vergessen, wo die Menschen stehen, die wir erreichen und unterstützen möchte.

 

Diese 6 Tipps helfen Dir, eine persönliche Sprache in Deinen Texten zu finden:

 

1. Schreibe einfach

Ganz wichtig ist, einfache Worte und Sätze zu verwenden. Nicht, weil Deine Kunden zu dumm sind, sondern weil sie sich dann viel schneller zurecht finden und genau verstehen, worum es Dir geht. Auch wenn Du wirklich viel Ahnung hast und Dein Wissen gerne weite gibst, sei sparsam mit Fremdwörtern und Thesen. In den meisten Fällen sind Deine Kunden nicht in Deinem beruflichen Thema ausgebildet – sonst bräuchten sie ja Deine Hilfe nicht!

 

2. Schreibe aktiv

Viele Hauptworte machen Deine Texte steif. Wenn Du aktiv schreibst und viele Verben verwendest, sind Deine Sätze lebendig und flüssig zu lesen.

 

3. Schreibe kurz

Und dann wäre da noch die Sache mit der Zeit im Internet...Kurze Sätze, kurze Überblicke, ein kurzes Statements. Dann sollten Deine Interessenten wissen, worum es Dir geht. Natürlich kannst Du später ausführlicher werden – im Grunde am besten aber erst auf Deinem Blog, in einem Buch oder im persönlichen Gespräch!

 

4. Schreibe in Bildern

Beispiele, Erfahrungen, Ereignisse und Ergebnisberichte sind spannend zu lesen und gut nachzuvollziehen. Du schreibst automatisch lebendiger, weil Du Dich an die Situation erinnerst!

 

5. Schreibe Geschichten

Wir hast Du die Situation erlebt, was hat das mit Dir zu tun, was hat Dich bewegt? Auch wenn Du vielleicht manchmal denkst, dass sich keiner für Dein Leben interessiert – Du irrst Dich! Was ist spannender, als die Geschichten vor der eigenen Haustüre?!

 

6. Schreibe persönlich

Wie der Schnabel Dir gewachsen ist! Das hört sich immer einfach an, fällt aber oft gar nicht so leicht! Denn wir wollen ja Informationen und Wissen weitergeben, das ist anders, als mal eben einen persönlichen Brief zu schreiben. Und doch ist es genau das, was Deine Texte so unterhaltsam macht!

 

Was ist nun aber zu viel, was zu wenig Nähe?

 

Ganz klar solltest Du Dir anschauen, für wen Du schreibst. Denn natürlich gibt es einen Unterschied, ob ich mich an Professoren oder Mamis wende, ob meine Kunden flippig und jung oder eher konservativ sind.

Deine Kunden sprechen eine ganz bestimmte Sprache und Du erreichst sie am aller besten, wenn Du in ihrer Sprache schreibst!

Klar, denn wenn Du nur deutsche Kunden hast, kommen französische Texte meisten weniger gut an…

 

Wenn Du aber – und genau darum geht es z.B. in den ersten Teilen des MyBrandBuilding Programms – Deine Wunschkunden so ausgewählt hast, das nicht nur sie zu Dir, sondern auch Du zu ihnen passt, im besten Falle eine von ihnen BIST, dann sehe ich hier keine Schwierigkeiten.

 

Mit dem Thema an sich hat es übrigens nichts zu tun. Du kannst Rechtstipps für Onlineunternehmer genauso lebendig beschreiben wie wenn Du Reisetipps gibst! Hier kommt es wie gesagt darauf an, wen Du damit erreichen willst.

 

Zeige Dich Fazit:

 

Auf einer Webseite und auf einem Blog wollen wir irgendwie doch immer ein Stück weit unterhalten werden.

Oder anders ausgedrückt: Wir wollen berührt werden!

 

Wenn ich Zeit und Ruhe habe, schwierige Texte eines Fachbuches zu durchdenken, ist das was anderes.

Und noch was: Texte, die zwar vor Fachwissen nur so strotzen und die bestimmt extrem wertvoll sind, schaffen keine Nähe zu Dir als Mensch.

 

Ich bin danach vielleicht schlauer, aber ich habe nicht das Gefühl, mit Dir gerne einen Kaffee trinken zu wollen. Und auch wenn Du jetzt denkst, dass das bestimmt nicht Dein Ziel ist – Kunden, die Dich von sich aus anfragen und mit Dir arbeiten wollen, willst Du bestimmt haben oder?!

 

Zeige Dich!

 

Deine Anneli

Willst Du auch endlich aus dem Schatten treten?!

Meine Frage an Dich:

Was ist Dein Trick, tolle Texte zu schreiben?

Schreibe mir Deine Antwort in die Kommentare, ich bin gespannt!



Kennst Du jemandem, dem dieser Artikel auch weiterhelfen würde?

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Für Dich ist es eine Sekunde, für mich ein großes Lob und für irgendjemand anderen vielleicht weltverändernd! :-)



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Anneli Eick ist Imageberaterin für Coaches, Trainerinnen und Beraterinnen.

In ihren Imagecoachings erarbeitet sie mit ihren Kundinnen ein authentisches Auftreten und unterstützt sie, sich online mit ihrer Webseite, auf Fotos und Videos optimal zu präsentieren. 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Marie (Montag, 07 November 2016 11:41)

    Liebe Anneli,
    wow, das ist echt schön, die verschiedenen Texte im Vergleich zu sehen und die Unterschiede zu spüren!
    Ich glaube, dass du da einen sehr wichtigen Punkt ansprichst: Wenn du eine Zielgruppe gewählt hast, die wirklich zu dir passt. wird es dir auch relativ einfach fallen, deren Sprache zu sprechen - denn sie sollte ja mit deiner eng verwandt sein. ;-)
    Außerdem habe ich mit der Zeit festgestellt, dass eine authentische Sprache (also eine, die wirklich etwas mit UNS zu tun hat) einfach besser ankommt - selbst dann, wenn sie alles andere als perfekt ist. Wir konzentrieren uns beim Schreiben viel zu viel darauf, wie wir angeblich sein sollten. Dabei werden gerade 0815-Texte nicht gelesen, weil sie einfach langweilig sind ;-)

    Liebe Grüße,
    Marie

  • #2

    Jutta Marx (Montag, 07 November 2016 13:20)

    Vielen Dank für diesen Artikel. Ich empfinde es immer als eine Gratwanderung, wen ich meine Texte schreibe. Wo wird es zu persönlich? Wann ist die Sprache zu sehr "von der Straße"?
    Die genannten Beispiele waren gute "Weckrufe", um die eigene Seite noch einmal kritisch durchzuschauen.

    Alles Gute
    Jutta

  • #3

    Tatjana (Dienstag, 08 November 2016 16:52)

    Liebe Annelie,
    vielen Dank für diesen bereichernden Artikel! Ich bin wirklich froh auf diesen Artikel gestoßen zu sein, denn auch mich beschäftigen immer wieder die Fragen wie ich schreiben kann/soll, damit ich Leser emotional aber auch sachlich erreiche. Wie ich berühren kann ohne zu verletzen. Wie ich auch mal erschrecken kann, aber ohne jemanden zu verjagen. Das ist eine Gradwanderung! Dein Artikel hat mir geholfen. Ich glaube ich persönlich darf mich einfach trauen noch persönlicher und direkter zu schreiben, meistens habe ich die Sorge zu persönlich zu werden und damit nicht mehr seriös zu wirken ;)

    Ganz herzliche Grüße
    Tatjana
    Body, Mind & Soul in Balance

  • #4

    Anneli (Dienstag, 08 November 2016 19:50)

    Vielen Dank für eure Kommentare! Jetzt kann ich leider gar nicht "dazwischen" schreiben und zu jeder etwas sagen - aber ich freue mich sehr, mit diesem Thema weiter helfen zu können. Es war für mich selber so erstaunlich zu sehen, das ich mir erst bewusst darüber werden musste, WIE ich schreiben will! Und auch, dass ich etwas Mut dazu brauchte...Aber es ist möglich und macht auch viel mehr Spaß! ;-)
    Ich wünsche euch wundervolle Texte! Liebe Grüße, Anneli