Wie Du mit Deinem selbst gestalteten Design zur Marke wirst!

WIE DU MIT DEINEM SELBST GESTALTETEN DESIGN ZUR MARKE WIRST!

Geht es dir auch so? Du möchtest dein Design selbst im Griff haben! Nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern vor allem um flexibel und nach deinen Vorstellungen arbeiten zu können. Du kannst nicht für jeden neuen Facebook-Post oder jede Webinar-Folie erst einen Grafiker beauftragen. Bevor die Absprachen gemacht sind, ist der Termin des Webinares längst gelaufen. 

Aber ist es überhaupt möglich, selbst etwas Professionelles auf die Beine zu stellen?

Schließlich bist du kein Grafiker...


Ja, es ist möglich. Ich rate dir zwar nicht selbst im stillen Kämmerlein zu basteln, den kreativen Nachbarn zu beauftragen oder im Internet ein 5 Euro-Logo zu kaufen.

Aber mit professioneller Anleitung, Spaß am Gestalten und dem Willen etwas dazu zu lernen, kannst du ein solides Design selbst erstellen.

 

 

Aber wo fängst du bei deinem Gestaltungs-Prozess an?

 

Da alles was dich, dein Unternehmen, deine Marke zeigt – also dein Online-Auftritt in allen Kanälen, deine Printmaterialien und deine Persönlichkeit zusammenpassen müssen, fängst du nicht bei einem dieser Themen allein an.

 

Wie überall im Business und im Marketing ist auch im Design die Positionierung das A und O. Wenn du schon eine hast, weil du dein Business professionell aufbaust, super! Damit kannst du gleich weiterarbeiten.

Deine Positionierung muss nämlich mit deinem Design nach außen getragen werden. Denn nur auf dem Papier nutzt sie nicht viel. Und schlecht umgesetzt auch nicht.

 

 

Die 5 wichtigsten Elemente, die du immer benötigst!

 

Wenn deine Positionierung steht, benötigst du nur die folgenden 5 Elemente um konsequent dein Design umzusetzen.

 

1.      Das Logo

 

Ich rate auf jeden Fall zu einem Logo, denn in diesem kannst du alles zeigen. Deinen Unternehmensnamen, deine Farben, deine Schriften, deine Persönlichkeit. Und du kannst es überall, auf allen Medien und in allen Kanälen, einsetzen.

Ja, eine Logoentwicklung ist neben der Webseitenerstellung das kostenintensivste. Eben, weil dabei alles bedacht werden muss. Aber es lohnt sich.

Das muss aber für den Anfang kein 1000-Euro-Logo sein. Denn du entwickelst dich vermutlich noch weiter. Als kreative Frau sowieso.

Lass dir aber auch kein Billig-Logo aus dem Internet entwerfen. Das sieht vielleicht schön aus, aber es ist unpersönlich.

Du kannst für diesen Fall doch einen Grafiker beauftragen oder selbst ein einfaches und professionelles Namens-Logo entwerfen. Viele Tipps und Beispiele dazu bekommst du in meinem kostenlosen eMail-Kurs oder im Video-Tipp Logo:

http://kathleenrother.de/video-tipps/

 

 

2.      Die Unternehmensfarben

Das Thema Farben ist riesig und da findest du bei Anneli auch ganz viel Input.

Wichtig ist: passen deine Farben zu deiner Branche? Und zu deinen Wunschkunden? Ist das überhaupt nötig?

 

Du solltest dich zudem auf 2-3 Farben beschränken. Am besten eine Hauptfarbe für die du stehst, wenn es in deinem Unternehmen mehr um dich als Unternehmerin geht. Geht es mehr um Produkt und Branche, sind auch 2-3 Farben o.k. Das reicht dann aber völlig aus und gibt einen viel besseren Wiedererkennungswert. Und es ist leichter, nur mit wenigen Farben zu hantieren.

 

 

 

3.    Die Schriften

Hast du dir schon einmal wirklich Gedanken über deine Unternehmensschrift gemacht? Es gibt tausende Schriften und jede hat ihren eigenen Charakter. Und jeder Charakter hat eine eigene Aussage! Welche Aussage möchtest du für dein Unternehmen? Die Schrift kann dich wunderbar unterstützen. Und sogar ein Bestandteil deines Wiedererkennungswertes sein.

 

Auch hier gilt: weniger ist mehr. Eine gut lesbare Schrift für den Text und eine aussagekräftige Schrift für die Headlines, Logo und ähnliche markante Hervorhebungen. Eventuell noch eine dritte für ein Unterthema.

Ausführliche Infos bekommst du in folgenden Artikeln.

 

Tipp: Blogartikel Schriften: http://kathleenrother.de/2017/02/28/passende-schriften-in-3-schritten/

 

4.      Die Bildsprache

Auch die Bilder, die du benutzt, sei es auf deiner Webseite, in den Social Media oder in deinen Printmaterialien erzeugen ein Bild, welches mit deinem Unternehmen in Verbindung gebracht wird. Und auch dein Auftritt in Videos, Kursen oder Webinaren. Das sind auch die Bilder von dir! Wenn das nicht zusammenpasst, vergibst du dir Chancen für eine professionelle Präsentation.

 

Tipp: Blogartikel Bildsprache: http://kathleenrother.de/2016/11/22/bildsprache-unternehmen/

 

 

5.      Die Persönlichkeit

Lasse auch deine Persönlichkeit einfließen. Das geht am besten indem du dich selbst in Videos zeigst, irgendetwas typisches von dir als Stilelement einbindest, einen speziellen Stil beim Blog schreiben entwickelst. Schaue auch hier, dass das mit deinen Unternehmensfarben zusammenpasst, für deine Zielgruppe richtig ist, usw..

Ein tolles Beispiel ist es, wenn du z.B. einen Laden oder Shop mit regionalen Spezialitäten hast, dich auch manchmal in einer regionalen Tracht zu zeigen – oder beim Ernten der Früchte für deinen Shop.

Vielleicht trägst du gern Hüte. Dann mache das zu deinem Markenzeichen auf allen deinen Medien. Du musst dich natürlich damit wohl fühlen. Aber ich denke, du kannst da wunderbare Beispiele finden. Und schon hebst du dich von anderen ab. Man wird sich an dich erinnern.

 

Wenn du etwas Routine darin hast, deine Design-Elemente gezielt einzusetzen, kannst du in diesem Rahmen immer wieder neue Ideen integrieren. Und das macht dann auch noch richtig Spaß.

 

 

Wie schaffst du es diese 5 Elemente immer anzuwenden?

 

Halte deine Positionierung immer aktuell!

Zuerst überarbeite, wenn nötig, noch einmal deine Positionierung.

Was willst du aussagen, welche Kunden willst du anziehen?

Halte die Positionierung immer aktuell und passe das Design entsprechend an.

 

Benutze ein gutes Logo!

Hast du ein gutes Logo, welches du immer und überall verwenden kannst?

Ist es tauglich für alle Medien, ohne unscharf zu werden oder auf einem weißen Hintergrund zu sitzen? Wenn nicht, investiere in eine gutes Logo. Oder du erstellst selbst ein einfaches Namen-Logo. Wichtig ist hier eine gute Schrift. Auch sollten deine 2 Hauptunternehmensfarben enthalten sein. Tipps bekommst du, wie schon erwähnt, in meinem Video-Tipp: Logo. http://kathleenrother.de/video-tipps/

 

 

Schreibe die Farbwerte deiner Unternehmensfarben auf!

Wenn du noch keine Farbwerte für deine Farben hast, oder mal diesen oder jenen ähnlichen Ton benutzt, dann messe die Werte in Photoshop oder einem anderen Programm aus und schreibe sie auf. Du benutzt ab jetzt immer diese gleichen Werte. In jeder Anwendung!

 

Lege 2, höchstens 3 Schriften fest!

Wie schon beim Punkt Schriften erklärt, musst du auch hier einheitlich und reduziert werden. Schreibe deine Schriften auf, mit exaktem Namen. Lege sie zudem in einen extra Schriftordner, damit du sie immer wieder findest. Außer, sie sind schon auf deinem Rechner installiert.

 

Finde eine einheitliche Bildsprache!

Sammle einmal alle deine verwendeten Bilder und lege sie nebeneinander in ein Dokument. Du wirst vermutlich staunen, wie unterschiedlich vom Stil her sie sind.

Überlege welchen Stil du möchtest. Von diesem müssen sich deine Wunschkunden angesprochen fühlen und er muss zu deinem persönlichen Stil passen, den du in Videos, Webinaren und Kundengesprächen zeigst.

 

Merkst du beim Prüfen deiner jetzigen Bildsprache, dass du deinen persönlichen Auftritt anpassen willst? Vielleicht lockerer? Vielleicht business-mäßiger?

Vergleiche bei jedem neuen Bild, welches du benutzen oder machen lassen willst, ob das so zu deinem verwendeten Bildstil passt. Wenn nicht, lass es, auch wenn es ein super emotionales oder witziges Bild ist. Es schadet dir. Vielleicht kannst du es privat posten, aber nicht im Unternehmensdesign einsetzen!

 

Passe deinen Online- und Offline-Auftritt an!

Sei dir bewusst, dass sich deine Interessenten und Wunschkunden für einen Überblick durch alle deine Auftritte klicken. Vielleicht hast du sie auch bei einem Netzwerktreffen kennen gelernt und ihnen einen Flyer in die Hand gedrückt?

Ups, nur leider passt das alles irgendwie gar nicht zusammen. Weder vom Design her, noch vom Foto, noch vom Stil? Der Interessent ist verwirrt und zieht leider weiter.

 

Passe deine Videos und Fotos an!

Sehen deine Wunschkunden 2 Personen, wenn sie dich in „echt“ treffen, weil du da ganz anders aussiehst als auf deinen Fotos?

Was ich oft sehe und nicht toll finde ist: die Personen auf den Fotos der Internetseite sehen so gar nicht nach der Person aus, die sich im Video zeigt.

Da musst du schon ganz schön Vertrauensvorschuss haben, damit das leicht hingenommen wird!

Also, passe das einmal an. Mache aktuelle Fotos und tausche die wichtigsten Stellen aus.

Bei alten Videos von vor 3 Jahre erwartet niemand das gleiche Alter und die gleiche Frisur. Bei den aktuellen Aktionen aber schon!

 

Prüfe daher alle deine Kanäle. Das geht auch mit Screenshots, die du von allem machst und dann nebeneinander auf ein Board stellst!

Und prüfe, wie du auf Offline-Treffen gehst. Am besten so, wie du dich in deinen Videos zeigst.

 

Erstelle dir einen Design-Guide!

Es ist nicht schwer, sich einen eigenen Design-Guide bzw. seine Design-Leitlinien zu erstellen.

Natürlich macht das ein Grafiker noch professioneller und schöner. Aber im ersten Schritt soll es ein Arbeitsmaterial für dich sein. Und das geht ganz einfach.

 

Du kannst dir hier kostenlos und ohne Anmeldung ein Beispiel für einen einfachen Design-Guide herunterladen. http://kathleenrother.de/kostenloser-download-beispiel-design-leitfaden/

 

 

Lerne die Grundlagen des Corporate Designs!

 

 

Wenn du konsequent diese Grundlagen umsetzt, steht deiner Sichtbarkeit und vor allem Wiedererkennbarkeit nichts mehr im Wege. Du wirst zur Marke!

 

Aber setze dich nicht unter Druck. Es ist trotz allen guten Tipps ein stetiger Prozess, der seine Zeit braucht und den du immer wieder anpassen kannst. Es darf auch Ausrutscher geben. Aber umso bewusster du wirst, umso leichter wird es von Anwendung zu Anwendung.

 

Viel Erfolg und Spaß bei der Arbeit an deinem Design wünscht dir Kathleen


 

Gastbeitrag von Kathleen Rother, www.kathleenrother.de

Vom „No-Name“ zur Marke! Dieser Titel hat mich sofort fasziniert, als ich das erste Mal auf Annelis Seite kam.

Sichtbar werden, zur Marke werden – das ist auch mein Hauptthema.

 

Ich bin Expertin für den grafischen Auftritt in allen Medien und in allen Kanälen.

Seit Oktober 2016 habe ich mich auf Online-Unternehmerinnen spezialisiert, die ihr Design selbst erstellen oder das zumindest teilweise selbst übernehmen wollen.

Hierzu zählen z.B. die Gestaltung von schönen Facebook-Post, Powerpoint-Folien im eigenen Design und die Anpassung der Webseite, aufbauend auf die eigene Positionierung.

Ich erstelle Design-Checks, um zuerst einmal eine solide Basis zu schaffen und einen Profiblick auf die bereits erstellten Materialien zu werfen.

 

Dann helfe ich mit der Vermittlung von Grafik-Basics weiter. Diese stelle ich über Blogbeiträge, Video-Tipps, einen eMail-Kurs und einen kleinen Online-Kurs zu technischen Umsetzungsfragen im Design, zur Verfügung.

 

Wenn du die Grundlagen des Corporate Designs noch ausführlicher lernen willst, als in diesem Artikel beschrieben, dann melde dich gern zu meinem kostenlosen eMail-Kurs: „Design selbst gemacht – was du beachten musst.“ an.

 

 



Anneli Eick ist Image Expertin und langjährige Typberaterin. In ihren Imagecoachings lernen Beraterinnen, Trainerinnen, Coachs und Unternehmerinnen, wie sie ihren Auftritt und ihr Äußeres optimal gestalten und zu einem authentischen Markenzeichen finden.

 

Du möchtest auch gerne besser wirken? Hier geht es zu Deinem Imagecoaching!


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