001 - Wie es Dir gelingt, Dich selbst besser in Szene zu setzen



In der Episode 001 geht es darum, wie es Dir gelingt, Dich selbst in Szene setzen und muss das überhaupt sein?

 

Warum fällt es so schwer, im "Rampenlicht" zu stehen und sich mit der eigenen Leistung zu zeigen? Warum sind wie so bescheiden?

Ich gehe der Frage nach, warum Menschen sich eigentlich schämen, warum es für Deinen Erfolg keinen anderen Weg als in die Öffentlichkeit zu gehen gibt und gebe Dir eine kleine Übung an dir Hand, um erste Schritte zu einem selbstbewussteren Auftreten zu lernen.


 

Mein Sohn hat es noch nie gemacht:  Mach doch mal ein Tiergeräusche, sag doch mal "Bob der Baumeister" (das sagte er nämlich total süß durcheinander!)…

 

Sich zu schämen und in eine Art Starre zu fallen, wenn wir erwartungsvoll angeschaut werden und etwas leisten sollen, ist uns angeboren.

Ich bin immer sehr streng mit mir und habe Lampenfieber und Nervosität bei Auftritten immer als Schwäche verdammt. Schaut man aber die Kinder an, ist es wohl eher etwas ganz Natürliches und ein selbstbewusstes Auftreten muss erst erlernt werden!

 

Dem einen fällt das leichter, dem anderen wird es immer schwer fallen....

Was sagt die Psychologie dazu?

 

Das Schämen ist eine menschliche, biologisch vererbte Universalie – die Regeln, nach denen wir uns schämen, erwerben wir dagegen kulturell.

Aber warum sollten unsere Vorfahren von außen kommende Regeln auch noch emotional in sich aufnehmen? Ein Mensch, der sich aufgrund von Regelverletzungen aufrichtig „schämt“, hat eine größere Chance, die vielen, in seiner sozialen Umgebung überlieferten Regeln einzuhalten und damit seinen „Ruf“ (wissenschaftlich: seine Reputation) in den Augen der anderen zu schützen. Damit war/ist er in der Gesellschaft aufgenommen, also nicht allein. Und somit war er überlebensfähig und konnte sich fortpflanzen!

 

Bei meiner Recherche zu dem Thema „Schämen“, ist mir dann folgender Satz aufgefallen:

Schämen ist das Gefühl, den eigenen und fremden Erwartungen nicht mehr gerecht werden zu können.

 

Das ist einer der tiefliegenden Gründe, warum so viele Unternehmerinnen sich trotz eines fundierten Expertenwissens, beruflicher Erfahrung und guter Ausbildung nicht trauen, ihr Angebot nun auch zu verkaufen!

 

Die Angst vor der Reaktion da draußen, die Scham, ist eine sehr starke Gegnerin!

 

Muss ich denn eine Rampensau sein, um erfolgreich zu werden?

Auch wenn viele Coaches hier gerne beruhigend versichern, dass das nicht der Fall wäre – ich behaupte: Ja, das musst Du!

 

Es gibt aber natürlich verschiedene Abstufungen und es kommt immer auf Deine Ziele und Themen an, wie sehr Du Dich selbst verkaufen und zeigen musst, damit Dein Unternehmen erfolgreich ist.

 

Grundsätzlich ist es aber doch so:

Der "Promistatus" druckt Geld und öffnet alle Türen!

 

Das ist schon seit vielen Jahrhunderten der Fall und in unserer heutigen Zeit wohl gerade auf die Spitze getrieben.

Bist Du einem großen Publikum bekannt, kannst Du fast alles zu Geld machen und wirst mit all Deinen Angeboten auf offene Geldbeutel stoßen. Lass uns der Einfachheit halber von einer positiven Bekanntheit sprechen.

 

Nun gibt es wie ich gerade sagte, verschiedene Abstufungen. Denn vermutlich haben nicht alle das Berufsziel „Promi“.

Wenn Du aber ein wissensbasiertes Business hast, also Dein Wissen oder Deine Dienstleistung als Produkt anbietest, haben wir eine ähnliche Situation! Singen, schauspielern…das sind auch keine physischen Produkte und unseren also ähnlich.

 

Dein Produkt lebt also nur durch Dich!

Und kaufe ich es, kaufe ich auch Dich dazu!

Das ist bei allen Coaches, Trainern, Beratern, Therapeuten etc. so.

 

Die beste Strategie um wirklich gut zu verdienen mit dem, was du bietest, ist es daher, dich vielen Menschen vorzustellen – bekannt werden, präsentieren!

 

Umso besser sie Dich kennen, umso wahrscheinlicher werden sie auf Dich zukommen. Und umso mehr Menschen das sind, umso besser bist Du gebucht.

 

Hier geht es bei den Abstufungen der eigenen Bekanntheit einfach darum zu entscheiden, was Du möchtest:

Willst Du große Hallen mit Deinen Vorträgen füllen? Dann ab auf jede Bühne, die Du finden kannst!

Reicht es Dir, ab und zu im Ort weiter empfohlen zu werden, ist ein Minimum an Selbstvermarktung notwendig.

 

Denn wir haben in unserer Branche viele Auftritte zu meistern: Ein Vortrag auf der Bühne, ein Workshop vor einer Gruppe, ein Video oder Webinar, ein Podcast, ein Interview oder auch einfach einen Kundentermin: Überall geht es darum, dass Du Dich gut in Szene setzt.

 

Wie aber machst Du das, wenn Du nicht gerade zufällig Hollywoodschauspieler bist?!

 

Ich habe eine kleine Übung für Dich, die Du sofort umsetzen kannst und damit einen selbstbewussten Auftritt trainierst:

 

Bei Deinem nächsten Termin (Elternabend, Kaffee mit den Freundinnen, eine Familienfeier) macht Dich ein bisschen schöner, also Du es sonst tust! Ziehe etwas an, dass Dir vielleicht im ersten Moment zu schick erscheint und das Du selten hervorholst. Schminke Dich besonders schön. Frisiere Deine Haare aufwendiger als sonst.

Welche Reaktionen bekommst Du auf Dein Auftreten?

 

In den meisten Fällen sind sie sehr positiv, Du wirst erstaunt sein. Wir geben uns im Alltag oft so wenig Mühe das wir ganz vergessen, wie schön unser Umfeld es findet, wenn wir ihnen mit unserem Auftreten zeigen, wie wertvoll sie uns sind!

 

Diese Beobachtung nimm mit in Deinen beruflichen Alltag: Zeige Dich stilvoll, gib immer ein bisschen mehr und Du wirst merken, es kommt zurück.

 

War die Reaktion auf Dich negativ und ablehnend, hast Du Dich nicht einfach nur besonders hübsch gemacht, sondern Du hast Dich verkleidet. Das liegt daran, dass Du selbst nicht wirklich weißt, was zu Dir passt. Wahrscheinlich hast Du Dich auch unwohl gefühlt oder? Diese Unsicherheit Dir selbst gegenüber nehmen Menschen war und reagieren kritisch bis respektlos.

 

Auch das zeigt sich in Deinem Unternehmenserfolg: Wenn Du Dir nicht klar bist über das, was Dich ausmacht, Du nicht weißt, was Du machen willst, keine klare Ausrichtung im Thema und keine passende Zielgruppe hast, strahlst Du genau diese Unsicherheit aus. Menschen lieben Führer. Diese Stärke finden sie im Moment bei Dir noch nicht.

 

Bitte glaube mir aber eins: Es liegt einfach daran, dass Dir hier eine helfende Hand und etwas Wissen fehlt. Sich selbst zu vermarkten geht ganz leicht, wenn Du weißt, wie. Noch mehr: Dich in Szene zu setzen mit dem, was Dich besonders macht, macht dann richtig viel Spaß!

 

Denn meine Mission ist es, Dein Wissen sichtbar zu machen!

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