006 Wie Du eine starke Präsenz zeigst und die Kunden für Dich zu gewinnst



Eine gute Präsenz zu haben, hängt eng mit Deiner Persönlichkeit zusammen. Hier geht es darum, wie Du selbst Dich siehst aber auch, wie Du von anderen gesehen wirst. Beides kannst Du lernen und trainieren, denn selten sind wir von Natur aus die perfekten Entertainer. Und ja, bevor Du jetzt gleich weg hörst, weil Du ja kein Komödiant werden möchtest – auch wie Wissensanbieter sind in gewisser Weise Entertainer! Denn wie überzeugend wird Dein Webinar sein, wenn alle gleich am Anfang einschlafen? Wie gerne wird man ein Video von Dir ansehen, wenn es einfach nur trocken und langweilig ist?

Jeder Auftritt von Dir muss mit einer hohen Präsenz gefüllt sein, um überhaupt anzukommen! Und wie Dir das gelingt, erfährst Du in dieser Folge!


 

Birgit sagt: 

"Liebe Anneli, tolles Bild (anm. sie meint ein Foto von mir). Da wäre schon mein erster Knackpunkt. Mich selbst in Szene setzen. Die starke Präsenz in der Öffentlichkeit fällt mir persönlich schwer und da würde ich gerne ein paar Tipps haben, wie ich damit einfacher umgehen kann."

 

Präsenz zeigen bedeutet, die Menschen für sich zu gewinnen!

 

Wikipedia meint dazu:

"Erscheint jemand in Gesellschaft als in besonderer Weise auffällig, spricht man von Präsenz auch im Zusammenhang mit einzelnen Personen. Jemand kann Präsenz gewinnen durch die Art wie er oder sie spricht, sich an Gesprächspartner richtet usw. Gemeint ist weniger bloße Verhaltensauffälligkeit, als eher eine Art von individueller Ausstrahlung. Präsenz „haben“ heißt, man wird aufgrund seines Auftretens von anderen als irgendwie ‚verstärkt anwesend‘ empfunden, und dieser Eindruck ist von einer gewissen sozialen Relevanz. Ob damit im konkreten Fall ein Hervortreten von körperlichen, personalen oder sozialen Attributen gemeint sein soll, ist eine weiterführende Frage."

 

Starke Präsenz kennt man oft von der Bühne oder wenn man vor einer größeren Menschenmenge etwas sagen will und sich Gehör verschaffen möchte. Hier geht es in Sekunden darum, ob Du fesseln kannst oder ob das Gesagte einfach untergeht und keiner Dich richtig wahrnimmt.

 

Eine starke Präsenz ist aber genauso wichtig, wenn Du Online gesehen werden willst.

 

Hier unterscheide ich zwei Bereiche:

 

Einmal geht es um die Präsenz, die durch Deine Ausstrahlung kommt.

Und ganz handfest um die Präsenz, die Du durch die Häufigkeit und Kontinuität Deiner Auftritte online bekommst. Darüber spreche ich aber ein anderes Mal.

 

Eine gute Präsenz zu haben, hängt eng mit Deiner Persönlichkeit zusammen. Hier geht es darum, wie Du selbst Dich siehst aber auch, wie Du von anderen gesehen wirst.

Beides kannst Du lernen und trainieren, denn selten sind wir von Natur aus die perfekten Entertainer.

 

Und ja, bevor Du jetzt gleich weg hörst, weil Du ja kein Komödiant werden möchtest – auch wie Wissensanbieter sind in gewisser Weise Entertainer!

Denn wie überzeugend wird Dein Webinar sein, wenn alle gleich am Anfang einschlafen? Wie gerne wird man ein Video von Dir ansehen, wenn es einfach nur trocken und langweilig ist?

 

Jeder Auftritt von Dir muss mit einer hohen Präsenz gefüllt sein, um überhaupt anzukommen.

 

Wir stehen auch noch vor der Herausforderung, nicht direkt vor unseren Interessenten zu stehen, sondern ein Medium zwischen und zu haben. Diese Distanz muss mit noch mehr Präsenz überbrückt werden. 

Wie gelingt es Dir also, eine hohe Präsenz in der Öffentlichkeit zu zeigen, wenn Du normalerweise lieber im Hintergrund bleibst?

 

Grundlegend für eine starke Ausstrahlung und den Mut, sich mit seinem Wissen zu zeigen, sind folgende drei Dinge:

 

1. Wissen darüber, was Dich als Persönlichkeit zeigt und ausmacht und womit Du andere Menschen faszinierst,

2. Klarheit darüber, auf welche Art Du Dein Wissen so verkaufst, dass es perfekt zu Dir passt,

3. Fokus auf die Lösung der Probleme der Kunden, die ideal mit Dir harmonieren.

 

Um diese drei Dinge herauszufinden, hilft Dir die Markenstilstrategie, die ich Dir in meinen Coachings aber auch in hier zur Verfügung stelle.

 

Hier werde ich Dir nun eine Anleitung geben, ein Drehbuch sozusagen, das Du immer dann anwenden kannst, wenn Du Dich zeigen musst oder willst. Dabei ist es ganz egal, ob Du ein Video drehst, ein Webinar gibst, vor der Kamera stehst um Fotos von Dir zu machen oder die Bühne für einen Vortrag betrittst.

 

1.     Pause

Nimm Dir Zeit, denn in der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft. Fang nicht hektisch an zu reden, zapple nicht herum. Atme tief durch, spüre in Dich hinein, stell Dich fest hin und lass die anderen ruhig kurz warten. Es ist eine große Macht die von Dir ausgeht und Spannung erzeugt, wenn Du nicht versuchst, hastig zu beginnen, um die Zuschauer nur nicht warten zu lassen.

 

2.     Vorbereitung

„Das mache ich einfach mal spontan“ ist wenig professionell. Und geht meistens auch schief! Du musst nicht jedes Wort auswendig können, das Du sagst. Aber Du musst ein Konzept davon haben, was Du erreichen willst und dafür ist eine gute Vorbereitung wichtig.

Wenn der erste Satz punktgenau sitzt, dann weiß Dein Kopf, dass Du alles unter Kontrolle hast.

Wenn Du genau weißt, wie Du in Deinem Outfit wirkst und welche Pose gut bei Dir aussieht, dann gibt Dir das ungeheure Sicherheit.

Ein guter Plan, eine Auseinandersetzung mit dem Ziel, welches Du mit Deinem Auftreten erreichen willst, beruhigt die Nerven und gibt Dir die nötige Ruhe.

 

3.     Bewegung

Bewegung macht lebendig und zeigt, dass Du einfach Du selbst bist, ohne Angst zu haben. Menschen, die unsicher sind, klammern sich an ihren Aufzeichnung fest, halten die Stuhllehnen umklammert, stehen steif da und bewegen sich nicht. Bewegung macht Dich locker und hilft Dir, eine natürliche Ausstrahlung zu bekommen. Da es am Anfang oft schwer ist, denke bewusst daran, Deine Hände beim Sprechen einzusetzen oder – wenn es passt und möglich ist – auch mal einige Schritte hin und her zu gehen. Das bringt Schwung in den Vortrag. Das macht Dich menschlich vor der Kamera. Das bringt neue Positionen für ein tolles Foto. Und es zeigt Deinem Körper, dass es keinen Grund gibt, in Schockstarre zu verweilen.

 

4.     Sei nahbar

Wann wird ein Gespräch mit jemandem, den Du noch nicht so lange kennst, richtig intensiv und verbindend? Genau, wenn man beginnt, Einblicke in das eigene Leben zu geben. Das muss kein Seelenstriptis sein, aber nicht nur Deinen Zuhören wird es gefallen, wenn sie den Mensch hinter der Theorie kennen lernen. Deine Lebenserfahrung ist das, was Dich ausmacht und darüber ein wenig zu berichtet oder andere Geschichten, die Dich bewegt haben zu erzählen, fällt oft leicht. Dafür brauchst Du keine Notizen, die weißt Du einfach. Nutze diese einfache Weisheit und verwende Geschichten, um Deine Aussagen besser verständlich zu machen. Außerdem können Menschen sich bekanntlich Geschichten wesentlich besser merken, als abstrakte Zusammenhänge.

 

5.     Lampenfieber ist ok

Nervosität kann man auch positiv annehmen. Nerven sind unsere Botensysteme und wenn diese gut funktionieren, spürt man sein Umfeld besser. Anspannung und Lampenfieber gehören dazu. Das ist gut.

Man kann durchaus die Anspannung vor einem kurzen Auftritt positiv sehen und sich selbst sagen: „Jetzt bin ich gespannt auf das, was kommt. Es prickelt und ich kann es kaum noch erwarten. Und jetzt werde ich dennoch kurz ruhig, damit ich besser wirke.“ Gesunde, erwachsene Menschen sind durchaus in der Lage, ihre Gefühle zu reflektieren und sie gefasst anzunehmen. So wie man erschrickt, wenn etwas umfällt, ausatmet und dann sagt: „Jetzt bin ich aber erschrocken“. Weil aber nichts wirklich Bedrohliches geschehen ist, wird man auch sofort wieder ruhig.

Ganz ähnlich können wir mit unserem Lampenfieber umgehen. Wir erkennen es, denken „Ach da ist es wieder“, atmen ruhig und erkennen, dass nichts Bedrohliches passiert ist.

 

6.     Du bist gut

Du hast Dich intensiv mit Deinen Besonderheiten beschäftigt und weißt, wie Du sie wirkungsvoll in Szene setzt. Du weißt, was Dir steht. Du hast Dein perfektes Thema, das Du mit Leidenschaft und großem Know-How füllst. Du weißt genau, wem Du helfen kannst, sein Leben zu verändern. Was soll Dir da noch passieren?!

Unsicherheit kommt immer durch Unwissenheit. Und durch Unwissenheit reagieren wir Menschen in den meisten Fällen wenig souverän. Daher schließe ich wieder mit dem Anfang, denn ein klares Wissen über Deine Persönlichkeit und darüber, wie Du sie sichtbar machst und Menschen damit erreichst, macht es Dir automatisch leicht, Dich mit einer starken Präsenz zu zeigen.

 

Wir hören uns hoffentlich in der nächsten Folge! Bis dahin wäre es wundervoll, wenn du mir mit deinem Kommentar oder deiner positiven Bewertung zeigst, dass Dir mein Podcast gefällt.

 

Und Du kannst mir sehr gerne auch Deine Frage stellen und Teil der Show sein! Ich freue mich sehr darauf, sie Dir hier beantworten zu dürfen.

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Du hast eine Frage zu Selbstvermarktung und Sichtbarkeit?

Stelle sie mir gerne hier, ich beantworte sie Dir in einer der nächsten Folgen!

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Kommentare: 2
  • #1

    Petra (Dienstag, 14 November 2017 20:57)

    Dein Podcast "Wie du eine starke Präsenz...." gefällt mir sehr gut. Deine Hinweise sind gut geeignet, sich zu orientieren, sie machen Mut und sie geben starke Unterstützung für das Umsetzen zur individuellen Strategie. Danke Anneli

  • #2

    Anneli (Donnerstag, 16 November 2017 09:32)

    Liebe Petra, herzlichen Dank, ich freue mich, dass ich genau das bei Dir bewirken konnte! Alles Liebe, Anneli